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Wir stellen uns den Fragen.

             

In einem neuen Veranstaltungsformat in Form einer Webkonferenz werden wir zukünftig einmal im Monat Fragen zum Erfahrungsfeld Bauernhof beantworten. Vielleicht geht es dir so, dass du schon lange nichts mehr vom Erfahrungsfeld Bauernhof gehört hast, oder nicht mehr genau weißt worum es geht. Oder du es jemanden empfehlen möchtest, du es aber inhaltlich nicht so gut erklären kannst. Dafür ist dieses Webinar geeignet.

Wir entschieden uns dies nun einmal auszuprobieren um festzustellen wer sich dafür interessiert und welche Fragen entstehen. Diese Fragen werden wir zunehmend sammeln und wenn wir sie nicht in den halb bis einstündigem Webinar beantworten können, dann werden wir auch gezielt themenbezogene Webinare dazu anbieten.

 

Die Voraussetzungen für ein Webinar sind recht einfach. Ihr bekommt nach eurer Anmeldung per Mail einen Link zu unserer Webinarplattform gesendet. Außerdem eine zusätliche Telefonnummer und einen Veranstaltungscode.

Ihr benötigt einen PC mit Internetanschluss und ggf. ein Headset.

Ihr folgt dem Link und den Anweisungen und gebt die Veranstaltungsnumer ein.

Solltet ihr kein Headset haben, klickt ihr auf „Mit Telefon einwählen“ und stellt mit einem Telefon die Verbindung in diesen Webinarraum her.

 

Da wir auf Spenden und sonstige Förderungen angewiesen sind, auf Grund des großen Ehrenamtsteils, bieten wir das Webinar kostenpflichtig an. Wir erstatten jedoch die Kosten, falls Empfehlungen dafür ausgesprochen werden. Die sich anmeldende Empfehlung sollte dies uns jedoch schriftlich erklären (Ich bin empfohlen worden von…)

Außerdem bieten wir innerhalb eines festen Buchungsfensters für Frühbucher das Webinar kostenlos an. Das könnt ihr am besten herausfinden wenn ihr gleich auf die Veranstaltung unten klickt. Dort ist zu sehen ob ihr innerhalb des kostenlosen Zeitfensters seid oder nicht.

 

Ansonsten, freuen wir uns, wenn wir darüber wieder intensiver in Kontakt treten und gezielt mit Denjenigen wieder in Dialog kommen die es bereits tun, oder denjenigen die es in Zukunft machen wollen.

 

HIER findet ihr die Veranstaltung.

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Hessischer Rundfunk zu Gast auf dem Bornhof – so geht Netzwerken!

Montag, 27.6.2015 klingelt das Telefon. Der Hessiche Rundfunk hat angerufen und gefragt, ob er am Mittwoch einen Bericht für den Freitag, 1.7.2016 über das EFB machen kann. Das ist kurzfristig, knapp und ich weiß, dass Claudia alle Hände voll zu tun hat. Dennoch rufe ich sie an. Ich habe mir überlegt: Ich kann hochfahren aus München und bei Holger Fürnstall, auf dem Elkenhof oder auch auf dem Bornhof für ein Interview zur Verfügung stehen. Claudia weiß noch nicht, ob sie kann. Der Tierarzt hat sich angemeldet und die Chance scheint uns aber gut zu sein. Also schauen, welcher Hof sich meldet. Nachricht hinterlassen bei Holger, angerufen bei Daniela, die aber erst abends um 21:00 Uhr zurück sein wird.

Im Veranstaltungskalender sehe ich den Führungstermin bei Renate auf dem Bornhof. Ich erreiche Sie und sage, was wir vorhaben – vielleicht hat Sie auch Lust, mitzumachen. Und sie meldet mir zurück, dass Sabine morgens eine Führung bei ihr gemacht hat – vielleicht ist sie auch noch am Nachmittag da.

Also Mail an Sabine und am Abend die Antwort, dass sie auch kommt. Am Dienstag dann die Mail von ihr, sie könne auch eine Familie mitbringen mit drei Kindern.

Ich kaufe mein Bahnticket für Mittwoch früh und verabrede mich mit Mareike, der Redakteurin, vor dem hr in Frankfurt. Gemeinsam mit Jonas dem Kameramann fahren wir zum Bornhof und treffen dort neben Renate eine weitere Gastfamilie an, die Urlaub auf dem Bauernhof macht. Auch ihre Kinder wollen gerne mit vor die Kamera. Und nach Zustimmung der Eltern kann es losgehen.

Hans im Gras und Fredy an der Kamera
Hans im Gras und Fredy an der Kamera

Auf der Fahrt zum Hof haben wir bereits einiges ausgetauscht an Informationen, was das EFB macht und will, was die Besonderheiten sind, auf die man achten kann während einer Führung, wie schwer es für den Verbraucher ist, sich für oder gegen etwas zu entscheiden, wenn man doch keinen Einblick mehr hat und die Lage äußerst kompliziert ist. Ich bin überzeugt, dieses Briefing hilft uns gemeinsam die Kamera auch auf das zu Richten, was den Unterschied ausmacht.

Als auch noch Claudia rechtzeitig auf den Hof kommt steht so langsam die Idee, wie der Beitrag aussehen könnte. Nach etwa zwei Stunden sind die wesentlichen Bilder im Kasten und alle brechen wieder auf.

Ich steige am Flughafen wieder in den Zug nach München und bin um 21:00 Uhr zurück. Inzwischen wird Maren den Bericht geschnitten haben und bereits mit anderen Themen beschäftigt sein. Alles hat prima geklappt. So geht Netzwerken! Danke an alle Beteiligten.

Hinter den Kulissen

Während Claudia die Kinder über den Hof begleitete und in bewährter Art aus ihnen ihre Fähigkeiten hervorlockte, zeigte sich manches Detail der besonderen Methodik. So tauchen immer wieder Fachbegriffe auf, die die Kinder zwar wissen, aber die sie noch nicht mit einer Realität verbunden haben. Außerdem wird für uns als Beobachter der Szene deutlich, wie intensiv die Konzentration ist und wie selbst bei verschiedenstem Alter (3-12 Jahren) dennoch alle auf ihre eigenen Erfahrungen kommen. Wie sich die Gruppe gegenseitig stärkt und stützt, hilft zu entdecken, die Zusammenhänge zu finden.

Kann man eigentlich hören, ob in dem Ei ein Küken ist? Wie schmeckt das Futter? Und wie lässt sich der Stalldurft beschreiben? Die Besonderheit der Sinneswahrnehmungen wird deutlich auch als Hans vom Salzleckstein eine Ecke abbricht und probiert. Die Kinder überwinden immer wieder Vorstellungsängste und erfahren sich als mutig und fähig. Sie machen ihre Erfahrungen in ihrem eigenen Tempo und bekommen dafür solane Zeit, wie die Aufmerksamkeit reicht. Das ist lange – und manch einen Lehrer höre ich in den Führungen sagen: Aber wir haben ja noch nicht alles gesehen! Doch genau darauf kommt es an: Die Zeit zu geben, die Erfahrung zu machen. Nicht einfach nur abzurufen, wie etwas riecht oder schmeckt, um zu prüfen, ob die verschiedenen Geschmacksrichtungen oder Geruchsnoten den Kindern bekannt sind. Nein, es geht um das Riechen an sich und das Helfen, zu artikulieren, was so besonders an diesem Geruch ist.

Als Mareike am Ende die Kinder fragen will, was sie besonderes mitnehmen aus der Führung, erlebt sie, dass die Kinder in dem Glauben sind, sie müssten jetzt etwas gelernt haben und richtig wiedergeben. Das hat sie auch nachdenklich gemacht: Wie kommt es, dass unsere Kinder das Gefühl haben, sie müssen bestehen vor den Augen der Erwachsenen?

Ich erzähle ihr von einer Führung, die Kinder auf dem Gut Hohenberg gemacht haben, nachdem sie drei Tage dort im Schulpraktikum waren. Die erwachsenen Teilnehmer waren überrascht, wie professionell erwachsen die Führung war. Sie waren auch erschrokken über so viel Faktenwissen, ohne eigene Erfahrung und Begeisterung. Und sie waren überfordert, all das Wissen zu behalten, was die Kinder ihnen präsentiert haben. Gerne könnt ihr Ulli nach dieser Führung fragen.

Wir sind es gewohnt, dass wir von älteren vor Prüfungsfragen gestellt werden. Prüfungsfragen haben jedoch eine Besonderheit: Sie haben eine richtige Antwort. Jede Antwort, die nicht richtig ist, macht den Befragten zum Verlierer. Der Prüfer selbst jedoch bleibt immer der Gewinner.

Was ist anders im Erfahrungsfeld-Bauernhof?

Diese Frage taucht immer wieder auf und verfeinert sich unter den verschiedenen Aspekten. Einige will ich hier aufzählen:

  • Wir wissen nicht mehr als die Gäste – wir wissen nur anderes.
  • Was die Gäste wissen ist für die Gäste auch richtig – ob es mit ihrer Wahrnehmung zusammenpasst, das können wir gemeinsam erfahen.
  • Wir wollen die persönliche Entwicklung, die bei der Begegnung mit dem Hof entsteht – dass dabei tiefgreifende Erfahrungen mit der Landwirtschaft entstehen ist ein zusätzliches Plus
  • Jeder kann lernen und Begleiter eines Lernprozesses sein. Das eigene Wissen macht uns Wach für mögliche Fragen – aber es ist nicht das Ziel, dieses Wissen kundzutun, wenn der Andere nicht explizit danach gefragt hat.
  • Augenhöhe in der Begegnung kann nur dann entstehen, wenn wir bereit sind gemeinsam voneinander zu lernen. Das nennen wir Dialog!

Der Filmbeitrag wird am Freitag, 1.7.2016 um 19:15 im Hessenfernsehen ausgestrahlt während der Sendung ALLE WETTER. Wer die Sendung verpasst, kann in der hr-Mediathek nachschauen: MEDIATHEK

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Alexandra und Anne auf dem Dillhäuser Markt

Die Bilder sprechen für sich…

betrachtet man die Bilder, so kann man gut erkennen, mit wieviel Freude die Kinder ihren eigenen Fragen auf dem Dillhäuser Markt nachgehen. Der Initiative von Alexandra Kunz und Anne Eid ist es zu verdanken, dass uns diese Bilder erreichten.

Die zertifizierten Erfahrungsfeld-Bauernhof-Begleiter führten Kinder über den erstenhäuser Herbstmarkt. Über 1000 Besucher schlängelten sich durch das kleine Dorf Dillhausen mit seinen 635 Einwohnern am 10.10.2015.

Viele Kinder fanden ihren Weg zum Stand des Erfahrungsfeld Bauernhof und schauten sich an, was denn alles angeboten wurde. Und es durfte gefragt, gefühlt und auch probiert werden: selbstgemachte Marmeladen, frischer Fisch und Fischfrikadellen, Honig, gebratene Kartoffeln und vieles mehr. Die Kinder durften Äpfel pressen und den Saft verkosten. Auch ein Korb voller Schafswolle stand bereit, die zu Wolle verarbeitet werden wollte.

Die Führungen über den Markt weckten alle Sinne, begeisterten Groß und Klein.

Zusammen mit der Zukunftswerkstatt Oberlahn e.V. und den vielen begeisterten Kindern freuen wir uns auf eine mögliche Wiederholung im kommenden Jahr.

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Tagesworkshop Hannover – 10. Juli 2015

Trau Dich – Mit Fragen führen – Begegnung ermöglichen

Stellen Sie sich vor, sie begleiten Menschen über einen Bauernhof, durch eine Landschaft, in ein Museum…

  • Was tun Sie, um diese Menschen mit diesen Orten in eine echte Begegnung zu bringen?
  • Wie gelingt es Ihnen, Mitgefühl, Begeisterung, Verhaltens-veränderung hervorzurufen?
  • Wie gehen Sie mit den Fragen der Teilnehmenden so um, dass diese auch wirklich ihre Antwort finden können?

In diesem Workshop geht es genau darum: Wie erzeuge ich Beziehung? Wie entwickle ich Übungen und Interventionen, um auch bei einem kurzen Besuch das Gefühl einer echten Begegnung zu hinterlassen?

Wir werden auf einem Bauernhof eine Führung erleben und gemeinsam entdecken, wie eine Führung durch Evokation gewinnt.

Dieser Workshop eignet sich auch hervorragend zur Auffrischung der Methodik für zertifizierte EFB-Begleiter

Weitere Besonderheiten:

Im Rahmen des Tagesworkshops auf einem Betrieb in der Nähe von Hannover wollen wir die Grundmethodik am eigenen Leib erfahren und entdecken, wie unser Interesse sich wecken lässt. Wie kann es gelingen, das Interesse des Gastes in den Kern einer Führung zu stellen? Welche Fragen muss man formulieren, damit das Interesse wächst und nicht verstummt?

Dieser Tagesworkshop hat einen besonderen Anlass: Ein großer Lebensmittelkonzern möchte gerne Kunden, Höfe und den Handel miteinander mehr vernetzen. Die von uns gemachten Erfahrungen ermutigen zu gegenseitigem Austausch. In diesem Workshop wollen wir daher vorbereiten, wie im norddeutschen Raum eine solche Vernetzung zwischen Supermärkten, Landwirten und Kunden konstruktiv wachsen kann.

Aus der Jahrelangen Erfahrung ihrer Arbeit berichten Claudia Klebach und Olaf Keser-Wagner. Sie führen durch konkrete Übungen und wecken die Sinne der Teilnehmer – dabei geht es nicht nur um die fünf klassischen Sinne, sondern auch um den Leichtsinn und den Lebenssinn und die Sinne, die wir während unserer Reise sonst noch entdecken.

Für alle, die Lust haben, etwas neues zu entdecken und mit Menschen auf Bauernhöfen Fragen nachzuspüren.

Den Aushang dazu kann man hier herunterladen als PDF und weiterleiten: EFB-Plakat Trau Dich Hof Schweer 10.07.2015

Organisatorisches:

Veranstaltungsort:

Kartoffelhof Schweer, Vor den Höfen 24, 31303 Hülptingsen/Burgdorf

Datum: 10.07.2015 von 10-17:00 Uhr

Kosten je Teilnehmer: 90 € zuzüglich 10,00 € Kosten für die Verpflegung, die direkt an den Hof zu entrichten ist.

Die Fortbildung ist vom Landesschulamt und der Hessischen Lehrkräfteakademie akkreditiert unter der Veranstaltungsnummer 0137533402

Weitere Informationen erhalten Sie gerne mündlich, wenn Sie per Mail anfragen:

Anmeldung online:

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Wieviel sind 18.000 Masthennen?

Zugegeben, die Einladung hat uns gefreut und wir waren sehr gespannt. REWE hat uns zu einem Event hinzugebeten, bei dem Foodblogger (Kreativfieber und Nofastfoodtoday), und Redakteure von Stadtmagazinen oder Regionalzeitungen geladen waren. Was konnte das Erfahrungsfeld-Bauernhof unterstützen?

Begegnung zwischen Mensch und Landwirtschaft

Der Lebensmittelkonzern REWE vermarktet unter der Eigenmarke REWE-Bio ein umfangreiches Programm an Bioprodukten. Um einen echten Einblick zu gewähren in die Sorgfalt und die Strukturen, lud REWE daraufhin zu einer Hofbegehung und zu einem Gespräch darüber ein. Nach einer kurzen Vorstellung der Hofeigentümer begleitete das EFB die Gäste zur eigenen Entdeckung und Erforschung.

Erstaunlich: Wir hörten zunächst überhaupt keine Tiere – außer dem Jagdhund, der hervorragend als Wachhund aufpasste. Auch kein Kikerikie oder Gegurre war zu vernehmen. Und da die Gäste bei der Anreise schon an einem Hühnerauslauf vorbei gekommen sind, zog es uns zu den Gebäuden, in denen wir die Ställe vermuteten.

 

Vor einem der Ställe Foto: (c) Faktor3
Vor einem der Ställe
Foto: (c) Faktor3

Wenn ein Gebäude gut 30 Meter lang ist, wie viele Hühner werden dann wohl darin sein? Wir steckten eine geschätzte Fläche ab, auf der wir 1000 Hühner erwarten würden, öffneten dann die Stalltüre und standen in einem Vorraum, an dessen Ende eine weitere Schiebetür war. Unter dieser zweiten Tür konnte man hindurchsehen und entdeckte endlich die ersten Hühnerbeine.

Als wir dann den Wintergarten betraten, ausgerüstet mit Schutzanzügen und Fußüberziehern – flohen die Hühner etwas vor uns und versteckten sich zwischen den großen Elefantengrasstauden. Nach etwas Warten, beruhigte sich die Situation und wir stellten erstaunt fest: Die Hühner nutzen gar nicht den ganzen Platz, den sie hier haben. Der Bauer muss sie sogar dahingehend erziehen, dass sie morgens hinaus und abends wieder hinein gehen. Wieviel Platz ist also für die Tiergesundheit wichtig?

Nicht nur Hühner können sich im Elefantengras verstecken Foto: (c) Faktor3
Nicht nur Hühner können sich im Elefantengras verstecken
Foto: (c) Faktor3

… Der Rundgang nimmt seinen Lauf. Wir entdecken die Zusammenhänge dieses Hofes, die Nutzung des Elefantengrases zur Einstreu, zum Schutz für die Tiere, zum Heizen in der Hackschnitzelheizung. Beim Rückwärtsgehen fällt auch die Windkraftanlage und die Solarpaneelen auf dem Dach ins Auge. Energiebewusstsein erster Güte. Wie schafft es der Betrieb, Kreisläufe zu schließen?

In der moderneren, 6jährigen Halle sind Gruppen mit je 2000 Tieren aufgestallt. Sie werden automatisch gewogen und der PC fragt in einer Eingabemaske nach Herztoten und Beinschäden. Wie erkennt man den Herztod von anderen Todesursachen – und warum ist es ein Qualitätskriterium für die Haltung von Hühnern?

“Herztote liegen meistens auf dem Rücken und sterben an Stressphänomenen. Beinkrankheiten sind Ausdruck von Fütterungsfehlern und Mangelerscheinungen im Futter” erfahren wir in der Expertenrunde. Auch die anderen Experten vom Naturland-Verband, der den Betrieb zertifiziert und der Biofino, einer Erzeugergemeinschaft für Biogeflügelprodukte, stehen Rede und Antwort. Nachdem deutlich wurde, dass mit der Auslagerung der Kükenaufzucht in den ersten dreißig Tagen in eine neue Halle die Produktion verdoppelt und der Energieverbrauch gesenkt werden kann, wird klar: Bioproduktion von Hühner oder Hähnchenfleisch ist auch eine technisch sehr anspruchsvolle Aufgabe. Sehr gutes Tierverständnis und eine große Freude am Beruf spielen ebenfalls eine große Rolle. Wir haben gemeinsam realistisch wahrnehmen können, was es bedeutet, nicht nur für 1000, sondern sogar für 18.000 Tiere verantwortlich zu sein.

Auch hier haben die Masthennen Auslauf (Rückwand des Stalls) - und viel Platz für Bewegung. Foto (c) Kreativfieber.de
Auch hier haben die Masthennen Auslauf (Rückwand des Stalls) – und viel Platz für Bewegung.
Foto (c) Kreativfieber.de

“Herztote hatte ich in diesem Jahr noch kein einziges” und “Ich habe mit Bio wesentlich mehr Freude an meiner Arbeit!” sind zwei Sätze, die mir vom Betriebsleiter im Ohr geblieben sind. Die offene Art und Weise, wie er Rede und Antwort gestanden hat, überzeugten und zeigten: Wenn alle Biobetriebe in solcher Konsequenz arbeiten, dann ist REWE-Bio ein gutes Produkt.

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Politik und Öffentlichkeit sollen Bewusstsein schaffen

Wenn der Acker sich vom Acker macht

… so titelte das Handelsblatt in seinem heutigen Artikel im Zusammenhang mit der Grünen Woche in Berlin.

Herauszulesen aus allen Fakten über die Degradierung des Bodens ist zweifelsohne der Wunsch nach schnellem Handeln und Veränderungen der Ernährungs- und Mobilitätsgewohnheiten. Wenn wir Ackerland opfern zum Bau von Straßen oder Ackerfläche für menschliche Ernährung dem Anbau von Tierfutter widmen, dann werden viele Fragen laut. Erst recht, wenn man bedenkt, dass wir nicht erst seit heute wissen, was mit unseren Böden passiert. Doch was ist zu tun? Politik und Öffentlichkeit sollen Bewusstsein schaffen weiterlesen