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Wissen wo es herkommt…

So titelte das REWE-Echo im Dezember 2018 einen Artikel über die Zertifizierung zum EFB-Begleiter. Auf einer Doppelseite im REWE-internen Mitarbeitermagazin konnte man erfahren, wie die ersten Veranstaltung der Zertifizierung verliefen und wie man sich zur Zertifizierung anmelden kann. Der Artikel hängt diesem Beitrag an.

Link zum Artikel

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Preis-werte Bildung am Lernort Bauernhof?

Mit unserem Kooperationspartner der Stiftung Ökologie und Landbau, sowie der Bundesarbeitsgemeinschaft Lernort Bauernhof, veranstalten wir den folgenden Workshop:

Einladung zum Workshop

Preis-werte Bildung am Lernort Bauernhof?

Mittwoch, 19. November 2014, 10.30 bis 16.00 Uhr

Jugend-Naturschutz-Hof Ringstedtenhof, Landwege e.V. Vorrader Straße 81, 23560 Lübeck

Bildungsangebote am Lernort Bauernhof sind so vielfältig wie die Lernorte selbst – und deren Preise ebenso!

  • Wie kommen wir zu einer angemessenen Preisgestaltung – wie erarbeiten wir uns selbst ein Gefühl für den Wert der Bildungsangebote, die wir machen?
  • Was ist das – der Wert der Bildung am Lernort Bauernhof, wie können wir das selbst erspüren und uns auf den Weg machen, um „Wert“ und „Preis“ in ein Verhältnis setzen?
  • Wie kommen wir zu einer für alle befriedigenden und nachvollziehbaren Preisgestaltung?

Diese Fragen haben sicher schon alle beschäftigt, die am Lernort Bauernhof aktiv sind.

Olaf Keser-Wagner vom Erfahrungsfeld Bauernhof e.V. wird sich mit uns einen Tag lang am JNH Ringstedtenhof bei Lübeck diesen Fragen widmen – wir freuen uns auf rege Beteiligung zu diesem aktuellen Thema!

Anmeldungen bitte an:

Ulrich Hampl

Der Preis: Zwischen 90 und 130.-€ incl. Imbiß – entscheiden Sie selbst!

Nach der Veranstaltung freuen wir uns über Barzahlung vor Ort.

Diesen Text als PDF-downlod:

Einladung zum Workshop Preis-Wert

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Wieviel sind 18.000 Masthennen?

Zugegeben, die Einladung hat uns gefreut und wir waren sehr gespannt. REWE hat uns zu einem Event hinzugebeten, bei dem Foodblogger (Kreativfieber und Nofastfoodtoday), und Redakteure von Stadtmagazinen oder Regionalzeitungen geladen waren. Was konnte das Erfahrungsfeld-Bauernhof unterstützen?

Begegnung zwischen Mensch und Landwirtschaft

Der Lebensmittelkonzern REWE vermarktet unter der Eigenmarke REWE-Bio ein umfangreiches Programm an Bioprodukten. Um einen echten Einblick zu gewähren in die Sorgfalt und die Strukturen, lud REWE daraufhin zu einer Hofbegehung und zu einem Gespräch darüber ein. Nach einer kurzen Vorstellung der Hofeigentümer begleitete das EFB die Gäste zur eigenen Entdeckung und Erforschung.

Erstaunlich: Wir hörten zunächst überhaupt keine Tiere – außer dem Jagdhund, der hervorragend als Wachhund aufpasste. Auch kein Kikerikie oder Gegurre war zu vernehmen. Und da die Gäste bei der Anreise schon an einem Hühnerauslauf vorbei gekommen sind, zog es uns zu den Gebäuden, in denen wir die Ställe vermuteten.

 

Vor einem der Ställe Foto: (c) Faktor3
Vor einem der Ställe
Foto: (c) Faktor3

Wenn ein Gebäude gut 30 Meter lang ist, wie viele Hühner werden dann wohl darin sein? Wir steckten eine geschätzte Fläche ab, auf der wir 1000 Hühner erwarten würden, öffneten dann die Stalltüre und standen in einem Vorraum, an dessen Ende eine weitere Schiebetür war. Unter dieser zweiten Tür konnte man hindurchsehen und entdeckte endlich die ersten Hühnerbeine.

Als wir dann den Wintergarten betraten, ausgerüstet mit Schutzanzügen und Fußüberziehern – flohen die Hühner etwas vor uns und versteckten sich zwischen den großen Elefantengrasstauden. Nach etwas Warten, beruhigte sich die Situation und wir stellten erstaunt fest: Die Hühner nutzen gar nicht den ganzen Platz, den sie hier haben. Der Bauer muss sie sogar dahingehend erziehen, dass sie morgens hinaus und abends wieder hinein gehen. Wieviel Platz ist also für die Tiergesundheit wichtig?

Nicht nur Hühner können sich im Elefantengras verstecken Foto: (c) Faktor3
Nicht nur Hühner können sich im Elefantengras verstecken
Foto: (c) Faktor3

… Der Rundgang nimmt seinen Lauf. Wir entdecken die Zusammenhänge dieses Hofes, die Nutzung des Elefantengrases zur Einstreu, zum Schutz für die Tiere, zum Heizen in der Hackschnitzelheizung. Beim Rückwärtsgehen fällt auch die Windkraftanlage und die Solarpaneelen auf dem Dach ins Auge. Energiebewusstsein erster Güte. Wie schafft es der Betrieb, Kreisläufe zu schließen?

In der moderneren, 6jährigen Halle sind Gruppen mit je 2000 Tieren aufgestallt. Sie werden automatisch gewogen und der PC fragt in einer Eingabemaske nach Herztoten und Beinschäden. Wie erkennt man den Herztod von anderen Todesursachen – und warum ist es ein Qualitätskriterium für die Haltung von Hühnern?

“Herztote liegen meistens auf dem Rücken und sterben an Stressphänomenen. Beinkrankheiten sind Ausdruck von Fütterungsfehlern und Mangelerscheinungen im Futter” erfahren wir in der Expertenrunde. Auch die anderen Experten vom Naturland-Verband, der den Betrieb zertifiziert und der Biofino, einer Erzeugergemeinschaft für Biogeflügelprodukte, stehen Rede und Antwort. Nachdem deutlich wurde, dass mit der Auslagerung der Kükenaufzucht in den ersten dreißig Tagen in eine neue Halle die Produktion verdoppelt und der Energieverbrauch gesenkt werden kann, wird klar: Bioproduktion von Hühner oder Hähnchenfleisch ist auch eine technisch sehr anspruchsvolle Aufgabe. Sehr gutes Tierverständnis und eine große Freude am Beruf spielen ebenfalls eine große Rolle. Wir haben gemeinsam realistisch wahrnehmen können, was es bedeutet, nicht nur für 1000, sondern sogar für 18.000 Tiere verantwortlich zu sein.

Auch hier haben die Masthennen Auslauf (Rückwand des Stalls) - und viel Platz für Bewegung. Foto (c) Kreativfieber.de
Auch hier haben die Masthennen Auslauf (Rückwand des Stalls) – und viel Platz für Bewegung.
Foto (c) Kreativfieber.de

“Herztote hatte ich in diesem Jahr noch kein einziges” und “Ich habe mit Bio wesentlich mehr Freude an meiner Arbeit!” sind zwei Sätze, die mir vom Betriebsleiter im Ohr geblieben sind. Die offene Art und Weise, wie er Rede und Antwort gestanden hat, überzeugten und zeigten: Wenn alle Biobetriebe in solcher Konsequenz arbeiten, dann ist REWE-Bio ein gutes Produkt.

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Anfrage von den Nachbarn aus Holland

17.09.2014 – in Hessen

Zum Glück ist Niederländisch nicht zu schwer zu verstehen. Wir freuen uns auf den Austausch mit der Boerderijschool aus Holland, die im September zu uns kommen will, um unsere Methode genauer kennen zu lernen.

Ein schönes Video findet ihr auf deren Homepage: http://boerderijschool.nl/

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Preis-Werte Bildung?

Einladung zum Workshop

Mittwoch, 19.11.2014, 10.30 bis 16.00 Uhr

Jugend-Naturschutz-Hof Ringstedtenhof, Landwege e.V. Vorrader Straße 81, 23560 Lübeck
Stamp Germany 2001 - Lebenslanges Lernen

Bildungsangebote am Lernort Bauernhof sind so vielfältig wie die Lernorte selbst – und deren Preise ebenso! Preis-Werte Bildung? weiterlesen

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Hessische Landvolk-Hochschule als Gastgeber

Für eine zweitägige Weiterbildung mit den Grundlagen und Hintergründen des Erfahrungsfeld-Bauernhof lädt die Hessische Landvolk-Hochschule ein.

Hier geht es zur Ausschreibung

Wir freuen uns über ein reges Interesse und ein zügiges Weiterleiten!