Vorstand und Beirat entscheiden nächste Schritte

Vorstand und Beirat des Erfahrungsfeld-Bauernhof e.V. (v.l.n.r: Olaf Keser-Wagner (Vorsitz), Anika Oppermann (Schriftführerin), Claudia Klebach (Beirat), Anne Eid (Schatzmeisterin))

Aus Anlass der Neuwahl von Frau Dr. Anika Oppermann in den Vorstand des Erfahrungsfeld-Bauernhof e.V. (EFB) trafen sich am 8.5.2017 die Vorstands- und Beiratsmitglieder des Vereins zu gemeinsamen Abstimmungen. Da alle nebenberuflich die Weiterentwicklung des Vereins betreiben, standen Fragen im Vordergrund, wie man die Aufgaben sinnvoll verteilen, rhythmisieren und vereinfachen kann. Dabei wird in Zukunft auch die immer größere Möglichkeit des Internets eine Rolle spielen. Kann man die Anmeldebestätigung, die Abrechnung und die Newsletter aus einem einzigen Programm heraus abwickeln? Wie erhält man schnell aktuelle Teilnehmerdaten und ermöglicht kein doppeltes Eintragen von Emails in Newsletterdatenbanken und Adressdaten?

Aber auch Fragen an die Modularisierung der Zertifizierung wurden gestellt. Was ist die richtige Reihenfolge? Bringt die Modularisierung auch das, was sie bringen soll? Hier konnte festgestellt werden, dass wir nach wie vor hinter der Entwicklung stehen, da sie eine größtmögliche Flexibilität für alle Teilnehmenden und auch die Durchführung bietet. So konnte berichtet werden, dass beispielsweise über die Modularisierung auch geschlossene Veranstaltungen dazu genutzt werden können, um Interessenten für neue EFB-Zertifizierungen zu finden. Auf der Jahrestagung der Bundesarbeitsgemeinschaft Lernort Bauernhof z.B. wurde in einem Workshop das Modul zur Preisbildung angeboten. Den TeilnehmerInnen wurde anschließend auf Wunsch das Zertifizierungsheft bereits mit einem Eintrag ausgehändigt. Andere Veranstalter fragen an, wie man mit einer Zertifizierung beginnen könne. Dann lässt sich aus den 9 Themenfelder ein Themenschwerpunkt finden, der zum Einstieg in die Zertifizierung einlädt. Sei es die Führung über einen Betrieb oder auch eine vertiefende Thematik hinsichtlich Sinnesentwicklung, Gesprächslandkarte 8×8 oder Preisbildung.

Online soll es für bereits zertifizierte EFB-Begleiter einzelne Themen auch als Webinar zum Abruf geben. Hier muss noch geklärt werden, welche Plattform für ein Streaming genutzt werden kann und mit wieviel Aufwand dieses hochgeladen werden muss.

Anfragen aus dem Alpenvorland genauso wie aus dem Münsteraner Raum werden zurzeit weiter verfolgt. Dort sollen im Herbst weitere Module angeboten werden. Die Termine sind teilweise schon fix, die Wahl der Höfe noch nicht.

Die bislang für uns kostenlose Plattform OnlyOffice hat ihren Dienst nun Kostenpflichtig gemacht. Da die Plattform jedoch selten genutzt wurde, wird es in Zukunft eher darum gehen auf der Website einen internen Bereich zu entwickeln, in dem man Dokumente zur Verfügung stellen kann und sich gegenseitig unterstützen kann. Dies lässt sich gut kombinieren mit den Rechten im Kalender und in den eigenen Webpräsenzen Beiträge zu schreiben.

Der Vorstand und Beirat bedankt sich nochmal auf das Herzlichste bei Daniela Hölz vom Elkenhof, die als Schriftführerin tätig war und uns immer wieder ihren Hof zur Verfügung stellt. Zum Glück bleibt uns der Hof erhalten – der sicherlich einen Besuch wert ist. An ihre Stelle tritt nun Dr. Anika Oppermann, die uns momentan von Hildesheim aus unterstütz und sich „den Norden“ vorgenommen hat. Dort laufen Gespräche mit den Landwirtschaftskammern und verschiedenen Verbänden über mögliche Veranstaltungen.

Wir können also gespannt in die Zukunft und auf die nächsten Termine schauen. Das wesentliche, was uns noch fehlt, sind Menschen, die von uns weitererzählen, uns empfehlen für Vorträge, Tagungen, Hofveranstaltungen und die die Idee wirklich vom Interesse des Gastes aus einen Hof zu erkunden, weitertragen. Ein erster Schritt dazu könnte sein: Unseren Newsletter weiterzuempfehlen – oder eine unserer nächsten Veranstaltungen.

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